Dentcoat reduziert weiße Flecken

Immer häufiger zeigen bleibende Zähne, vor allem die Backenzähne und die Schneidezähne, weiße oder gelblich-braune Flecken. In schweren Ausprägungen ist der Zahnschmelz so stark geschädigt, dass er den Zahn nicht schützen kann und teilweise regelrecht abbröckelt. Die Zähne können sehr empfindlich sein. Das Problem: Die Prognose ist nicht gut und die Ursachen sind bislang unklar. Aufgrund der Fehlbildung des Schmelzes ist der Zahn weniger säureresistent und damit für Karies anfälliger. Es besteht ein hohes Kariesrisiko. Außerdem ist der Härtegrad reduziert. Der natürliche Abrieb verläuft schneller. Das bedeutet, dass das Gebiss schneller altert. Eine weitere Schwierigkeit besteht bei der Materialauswahl für das Füllen von Defekten. Kunststoffe und Amalgam sind nicht geeignet. 

Diese matt-weißen bis bräunlichen Verfärbungen, die kompakt und undurchsichtig erscheinen, sind Mineralisationsstörungen im Zahnschmelz. Neben einer intensiven individuellen Prophylaxe und der Versorgung mit Veneers (dünne Haftschalen aus Keramik, die auf die Vorderseite des Zahnes aufgebracht werden) oder Kronen gibt es die Möglichkeit, den Zahnschmelz zu reparieren, ohne ihn zu beschleifen. Dies gelingt mit dem Spurenelement Silizium. Es zieht in den Schmelz ein und füllt und ordnet die Struktur neu. Die Mineralisation wird wieder möglich. Dadurch verändert sich die Lichtbrechung. Die beschriebenen Flecken können reduziert oder sogar beseitigt werden. Die Struktur wird härter, widerstandsfähiger, säure- und damit kariesresistenter.